DG - Mapping the Invisible

Die Poetik der kontinuierlichen Transformation


Mapping the Invisible ( A Video on the Creative Process ). A filmic presentation of my "Aesthetics of Existence"

Zugrunde liegende Quelldateien

MApping the Invisible (Video)

Mapping the Invisible ist eine poetisch-philosophische Reflexion über kreative Prozesse als innere Kartografien. Texte und Filme werden hier nicht als bloße Darstellungen äußerer Orte verstanden, sondern als topografische Erkundungen innerer Territorien, als „Geografien des Unsichtbaren“. Diese kartografieren Übergangszonen zwischen Gedanken und Gefühlen, Erinnerungen und Projektionen – Räume, die jenseits der sichtbaren Welt liegen. Kreativität bedeutet in diesem Sinne, Spuren zu hinterlassen: Linien, Bilder, Töne als „Fußabdrücke im Sand der Erinnerung“. Es geht nicht darum, endgültige Antworten zu finden, sondern neue Fragen zu entdecken, in einem Prozess des Werdens und Verweilens.

Das „Unsichtbare“, die CHORA ist dabei kein leerer Raum, sondern eine formlose Präsenz, die sich in Pausen, Zwischenräumen und dem Unausgesprochenen mitteilt – die Tiefe der Erinnerung gegenüber ihrer sichtbaren Oberfläche. Diese kreative Praxis – ob durch Schreiben oder Film – soll dem Verborgenen Ausdruck verleihen, das Noch-nicht-Da-Gewesene zeichnen und eine dynamische Karte zur Orientierung in Unsicherheit und Wandel skizzieren. Der Gedanke „Man reist nicht, um anzukommen, sondern um die Rückkehr neu zu erfinden“ bildet das philosophische Rückgrat des Projekts: Die Rückkehr ist kein Heimkehren, sondern ein radikaler Perspektivwechsel, eine Manifestation des Imaginären. Ein „Jump Cut“ ins eigene Leben, der das Alte mit dem Neuen auflädt und vertraute Orte fremd erscheinen lässt. Die kreative Kraft liegt in dieser Neusichtung – dem Wiedererzählen und Umgestalten des eigenen Lebensraums.

METAMORPHOSIS

Die Poetik der Transformation

Die zentralen Untersuchungen in den vorliegenden Quellen drehen sich um ein ganzheitliches und dynamisches Verständnis von Kreativität, Identität und Wahrnehmung, wobei Prozess, Transformation und die Erforschung des Unsichtbaren im Vordergrund stehen. Mein Werk, das in verschiedenen "Digital Garden"-Einträgen und auf meinem YouTube Channel präsentiert wird, offenbart eine kreative Reise mit starken philosophischen Impulsen, die konventionelle Grenzen und Definitionen überschreitet.

Der Rote Faden:

Kontinuierliche Transformation und der unsichtbare Prozess

Das übergreifende Thema, oder der „rote Faden“, der diese vielfältigen Untersuchungen verbindet, ist die tiefgreifende Betonung der kontinuierlichen Transformation als grundlegende Seins- und Schaffensweise. Diese Transformation ist kein Ziel, sondern ein fortlaufender, nicht-linearer Prozess. Sie beinhaltet eine bewusste Akzeptanz von Unsicherheit, Chaos und dem „Noch-nicht-Gesagten“.

Alle Felder konvergieren auf der Idee, dass wahre Einsicht und Kreativität aus der Auseinandersetzung mit dem „Dazwischen“ – den Schwellen, Fragmenten und unsichtbaren Dimensionen von Erfahrung und Imagination – entstehen. Ob es darum geht, die „Rückkehr“ neu zu erfinden, die „Unfertigkeit“ einer „Skizze“ zu umarmen, „Lichtspuren“ als flüchtige Momente der Schönheit zu verfolgen, oder die „unsichtbaren Geografien“ des Selbst zu kartieren, der gemeinsame Nenner ist ein poetischer, intuitiver Ansatz des Sehens, Schreibens und Filmemachens. Die Reise – sei es physisches Reisen oder eine interne kreative Erkundung – zielt nicht darauf ab, Antworten zu finden, sondern sich kontinuierlich neu zu befragen, zu beobachten und sich vom Prozess transformieren zu lassen. Der Autor plädiert für ein Leben und eine kreative Praxis, die offen, experimentell und fließend ist, was die Überzeugung widerspiegelt, dass Kreativität im Chaos und Zweifel gedeiht.

Die Haupt-Felder der Untersuchungen

Hier sind die Haupt-Felder der Untersuchungen und ihre miteinander verknüpften Leitmotive:

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Die Poetik der Rückkehr: Dieses Feld definiert Reisen nicht als Mittel zum Zweck, sondern als Katalysator, um die Rückkehr selbst neu zu erfinden. Die Rückkehr wird als schöpferischer Schwellenraum und als Prozess des „Neu-Sehens“, der Transformation und des imaginativen Re-Designs der eigenen Lebenslandschaft verstanden. Man reist, um „zurückzukehren – anders. Verändert. Verrückt. Verschoben“. Die Rückkehr wird zu einer „Montage“ und einem „filmischen Jump Cut“ ins eigene Leben, der eine Neuschreibung und Re-Komposition der Existenz ermöglicht, anstatt einer bloßen Fortsetzung des Alten.

Die Poetik der Skizze: Dies erforscht das Skizzieren als eigenständige künstlerisch-philosophische Praxis und nicht nur als Vorstufe. Es feiert das „Noch-Nicht“, das Tastende und das Unfertige als „radikale Geste der Offenheit“ und „stille Revolte“ gegen Effizienz- und Ergebnisdruck. Skizzen werden als „embryonale Formen der Imagination“ und „poetische Sensoren“ betrachtet, die das Unsichtbare berühren, „ohne es sofort zu benennen“. Sie öffnen „Möglichkeitsräume“ und konzentrieren sich auf „Richtungen, nicht Definitionen“, und verkörpern eine „Grammatik des Unfertigen und die Poesie des Vorläufigen“. Eine „filmische Skizze“ ist eine Rohform, ein „Filmkeim“, der Momente ohne feste Absicht oder Narration festhält.

Die Ästhetik der Lichtspuren: Dieses Feld untersucht Schönheit nicht als Objekt zum Besitz, sondern als flüchtige, transformative Spur, die die Wahrnehmung verschiebt. Sie wird als „Ästhetik des Unterwegsseins“ und „Praxis der Kreativität“ beschrieben, bei der die „Suche nach Schönheit zu einem subversiven, existenziellen Akt“ wird. Die kreative Methode gleicht der eines „Beauty Detective“, der reist, um „Lichtspuren“ – Momente des Lichts, Schatten, Ruinen, das Meer, Stille, Architektur, Natur und Porträts – zu beobachten und festzuhalten, die semantisch und nicht nach konventionellen Szenen kategorisiert werden. Der „Plot“ der kreativen Arbeit entsteht nicht als lineare Geschichte, sondern als „Choreografie der Bedeutung“ und „Karte poetischer Kräfte“. Diese Ästhetik betont drei Kernbewegungen: die Spur, den Übergang und die Resonanz.

Geografien des Unsichtbaren: Dieser Bereich postuliert Texte und Filme als „topografische Erkundungen innerer Territorien“ und „verborgener Orte jenseits physikalischer Landschaften“ – im Wesentlichen „Karten des Unsichtbaren“. Er erforscht die „zerklüfteten Räume des Selbst“ und „Übergangszonen zwischen Gedanken und Gefühlen“. Jede Zeile, jede Einstellung, jede Notiz wird zu einer „Spur“, die durch „Nebel, über gedachte Schwellen“ führt. Dieser Ansatz unterstreicht, dass das Sichtbare das Unsichtbare in sich trägt und Bedeutung in dieser „oszillierenden Zone“ entsteht, in der Realität und Fiktion verschwimmen. Das Unsichtbare kommuniziert durch Rhythmen, Lücken, Stille und das Ungesagte oder Entzogene.

PROCESS IS MESSY: Dies befasst sich mit der inhärent chaotischen und nicht-linearen Natur von Leben und kreativem Prozess. Es plädiert dafür, Unvorhersehbarkeiten, Rückschläge und Umwege als wesentliche Katalysatoren für Wachstum und Transformation zu akzeptieren. Die persönliche Reise des Autors spiegelt eine Verlagerung von einem festen Atelier („TOPOS ATELIER“) hin zu einem mobilen, reisebasierten kreativen Lebensstil („CHORA“) wider. Dieses Konzept untermauert einen „Creative Code“, der moderne Technologien mit traditionellen Methoden integriert und sich darauf konzentriert, wie Ideen in einem offenen und öffentlichen kreativen Prozess geboren und entwickelt werden.


Die Ästhetik der Existenz

Die "Ästhetik der Existenz" im Rahmen meines kreativen Prozesses ist keine bloße Theorie, sondern eine gelebte Praxis, die das Leben selbst als Kunstwerk begreift. Sie ist tief verwurzelt in der Idee der Transformation der Wahrnehmung und der Akzeptanz des Unvollendeten und Prozesshaften.

Für die filmische Präsentation "Mapping the Invisible (A Video on the Creative Process)" lässt sich die "Ästhetik der Existenz" wie folgt beschreiben:

Wesen und Ziel: Es ist eine poetische Lebenspraxis, die Schönheit nicht als etwas zu Besitzendes sucht, sondern als flüchtige Spur, die den Betrachter im Akt des Sehens verwandelt. Diese Suche nach Sinnhaftigkeit ist ein subversiver, existentieller Akt in einer Welt visueller Überbeschleunigung. Schönheit wird hier als Herausforderung und Impuls zur Wandlung verstanden.

Methodik – Der "Beauty Detective": Die Praxis gleicht der eines "Beauty Detectives", der mit der Kamera als Seismograf und dem Notizbuch als Resonanzraum unterwegs ist. Orte sind hier Schwellenräume, in denen Schönheit aufleuchtet und wieder vergeht.

Grundbewegungen: Die Ästhetik basiert auf drei Säulen:

Kartierung des Unsichtbaren: Diese Ästhetik ist eng verbunden mit den "Geografien des Unsichtbaren", wobei Texte und Filme zu topografischen Erkundungen innerer Territorien werden. Das Unsichtbare spricht im Bild durch Rhythmen, Lücken und Stille – es ist Präsenz ohne Form, ein Gefühl, ein Schatten, der die Komposition berührt. Wer das Unsichtbare sehen will, muss mit innerem Blick sehen, denn das Sichtbare ist nur die Oberfläche der Erinnerung, während das Unsichtbare ihre Stimme ist.

Prozessuale Natur: Sie akzeptiert, dass der kreative Prozess chaotisch und nicht-linear ist ("PROCESS IS MESSY"), und dass Rückschläge und Umwege keine Hindernisse, sondern Wegbereiter für tiefere Einsichten sind. Die Identität des reisenden Autors und Filmemachers ermöglicht die Verwirklichung kreativer Visionen in wechselnden Umgebungen, wobei jeder Ort zur Inspiration und Kreation wird. Die Skizze als "poetischer Sensor" und "Raum, in dem das Denken atmen darf" spielt hier eine zentrale Rolle, da sie das Vorläufige und das Nicht-Gewusste umarmt.

Ziel der Öffnung: Das Ziel ist keine Lösung, sondern eine Schwelle, ein Raum der Offenheit und Verwandlung.

Im Kontext des Films "Mapping the Invisible" ist die "Ästhetik der Existenz" somit eine Anleitung zur Wahrnehmung des Verborgenen im Alltäglichen, ein Prozess des Neu-Sehens des eigenen Lebens als kontinuierliche Transformation und als Manifestation der inneren Geografien.


Kartografie des Unsichtbaren: Eine Poetik des Werdens

Leitmotiv: Die Existenz als offenes Kunstwerk

Mein Leben ist kein linearer Weg zu einem fertigen Produkt, sondern ein fortwährender, unordentlicher und offener kreativer Prozess. Die wahre Kunst liegt nicht im Ziel, sondern im Weg – in der Reise, der Transformation und der ständigen Neuinterpretation meiner eigenen Geschichte. Mein übergeordnetes Ziel ist es, die unsichtbaren Territorien in meinem Inneren zu kartografieren. Die sichtbare Welt dient dabei als Kompass, die alltäglichen Erfahrungen als Material und der Prozess selbst als Meisterwerk.

Kernprinzipien meiner kreativen Existenz:

Das Endziel: Geografien des Unsichtbaren erschaffen

Das ultimative kreative Unterfangen ist die Kartierung meiner eigenen inneren Welt – meiner Erinnerungen, meines Potenzials, meiner unsichtbaren Landschaften. Die Reise nach außen ist nur ein Werkzeug für die wahre Expedition: die Reise nach innen.

Denn das Sichtbare ist nur die Oberfläche der Erinnerung. Das Unsichtbare ist ihre Stimme.

Motto: Denke nicht bis zur Fertigstellung. Denke offen. Verweile im schöpferischen Prozess und fahre fort, das Unsichtbare in dir zu kartografieren.

References